»Freiheit gibt es nicht im Supermarkt«

Die Stasi machte dieses Foto (und noch einige mehr) 1988/1989 aus einer konspirativen Wohnung in Leipzig. Leipziger Bürgerrechtler fanden es bei der Erstürmung der Leipziger Stasi-Zentrale in einem riesigen Haufen zerrissener Fotos.

Der Elternabend

Kai Schmidt ließt sich die Mail noch einmal genau durch. Einladung zum Elternabend seiner Großen. Achtzehn ist sie jetzt und an einem, freien, Gymnasium. Es gibt Trouble, gestörtes Verhältnis der Klasse zur Klassenleiterin, Unklarheiten zur Klassenfahrt, offene Gelder, eine ganze Liste heißer Eisen.

Post aus Leipzig

Soeben ist es mit dem Postmann eingeflogen, das Buch »Ein Jahrhundert Schrift und Schriftunterricht in Leipzig«. Denn Leipzig ist, neben Den Haag und dem britischen Reading, einer der Standorte in Europa schlechthin an dem Schriftgestaltung gelehrt wird.

Typo aus der Hand

Mein Freund, Goju-Ryu Karateka und Kampfkünstler Peter Krowiorsch ist ein exzellenter Bearbeiter von hochwertigen heimischen Gehölzen. Er formt aus diesen wunderbare Kampfkunstwaffen wie Bo, Tonfa, Bokken und Bögen

Im Urwald

Hochsommerliche Hitze, jede Menge Insekten, darum Moskitonetz und weitere Tricks und Kniffe. Im 3-D Bogenparcours "Wolfspark" bei Rietschen. Nicht im Urwald sondern in der inmitten der Oberlausitz! Zwei Bögen, Köcher und Pfeile, Messer und allerlei nützliche Dinge eingepackt.

Der Bogen und das Innere.

Stille. In der Kastanie über mir rascheln die Blätter. Meine Hände streichen über das helle Holz der Esche aus dem sich in den nächsten stunden mein Bogen formen wird. Welch eine bedächtige, ruhige und austarierende Arbeit. Tellern wird später das Zauberwort sein. Den anstehenden Bogen wieder und wieder testen hinsichtlich der gleichmässigen Ausformung der Wurfarme und einer Feinheiten mehr.

Was eine Hand aus China mit einem Weg in Okinawa zu tun hat

Karate wurde vor Jahrhunderten als zivile Selbstverteidigung auf der Insel Okinawa entwickelt. Während das Schriftzeichen für „Kara“ früher “China” bedeutete, wurde es Anfang des 20. Jahrhundert, als Karate in Japan fest eingeführt wurde, mit der Bedeutung „leer“ belegt. Die Aussprache blieb jedoch gleich. Das zweite Schriftzeichen „Te“ bedeutet „Hand“. Somit wurde aus der „Hand aus China“, die „leere Hand“.

Wie Feuer und Flamme

»Thomas, würdest Du an einer Veranstaltung zu einem Film teilnehmen, in dem es um Jugendliche in der ehemaligen DDR geht, genauer um Punks in Ostberlin?« Ich grüble, was sage ich am besten, was sage ich zu dem Thema mit dem ich mich sehr schwer tue, und dann noch zu Punks aus Ostberlin, was hatte ich damals mit Punks aus Ostberlin zu tun? »Ok., ich bin dabei.« Nun sitze ich im Zittauer Kronenkino, der Film läuft.
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