Freut euch auf ein inspirierendes, mutig tiefgehendes Gespräch über Selbstfindung, Achtsamkeit und den Weg zu mehr Resilienz. Ich freue mich wie immer auf eure Reaktionen, Rückmeldungen und den Austausch mit euch.
prägnante Zitate aus dem Podcast
»Wir müssen uns auf Situationen einstellen, die wir nie für Möglichkeiten hätten. Wir werden teilweise von den Beinen gerissen, emotional und so weiter. Also wir sind konfrontiert mit ganz, ganz viel Bewegung im System.« ...
» … dass wir unterschiedlich stark, aber in unserer Dreierrunde betroffen sind von aktuellen Themen, die uns mit Bereichen in uns selber konfrontieren, wo wir spüren, dass wir so etwas wie Hilflosigkeit wahrnehmen und andere emotionale Zustände, die in den Bereich gehen, wo wir gar nicht so gerne hingehen wollen. Weil, wir wollen ja gerne was machen und wir wollen gerne was lösen, aber wir stehen eher daneben und schauen zu und das ist ein sehr ungewohntes Gefühl und ich finde es sehr wertvoll, dass wir dazu miteinander ins Gespräch kommen. Weil BANI und VUKA unter anderem, auch das sehr, sehr gut beschreiben.«
»… man kann das auch noch anders ausdrücken: Es gibt anzuerkennen, dass das Leben unweigerlich Tod mit sich bringt, unweigerlich Krankheit und Verfall und dass das Leben unweigerlich etwas mit sich bringt, was vollkommen unbeständig ist.«
»Es bringt halt diese Sache mit sich, dass es so eine gewisse Hilflosigkeit, so ein gewisses am Rand stehen, das sind irgendwelche Dinge, die passieren. Und das bringt mich sozusagen vor meine, eine meiner größten Ängste oder meiner größten inneren Herausforderungen, keine Lösung zu haben. Also etwas nicht aktiv verändern zu können, aktiv einwirken zu können, um eine Verbesserung in eine Veränderung herbeizuführen, sondern ich bin jetzt quasi in einer Position, wo ich sage, okay, ich stehe am Rand vom Spielfeld, guck da zu, aber irgendwie sogar noch hinter der Scheibe.«
»Und bei der Ohnmacht ist es, wenn ich jetzt den Schwenk zu Männlichkeit nehme, also die ganz große Herausforderung, dass wir von unserer Konditionierung her, wie wir Männlichkeit von Sekunde eins beigebracht bekommen, einen ganz großen Anteil dabei haben, der sagt, du brauchst Kontrolle und du bist derjenige, der die Lösung bringt. Und ich hatte heute gesagt, an dem Punkt, wo ich das nicht mehr kann, wo das nicht mehr eintritt, also wo ich hilflos bin, wo ich mir unsicher bin, wo ich keine Antwort mehr weiß, dass das der zentrale Punkt ist, der Männerarbeit.«
»… gerade dann, wenn sie 18 sind, wenn ihr 18 seid, ja, wenn ihr junge Männer seid, dann schon für euer Leben steht, dann dürft ihr auch sagen, Jungs, ich will, dass ihr mir zuhört. Das ist cool, dass ihr da seid.«
Ursprung: Der Begriff wurde in den 1990er Jahren am United States Army War College geprägt, um die Nachwirkungen des Kalten Krieges zu beschreiben. Später fand er Anwendung in Wirtschaft und Management, um die Herausforderungen der globalisierten und digitalisierten Welt zu erklären.
Kontext und Entwicklung: Das Konzept wurde von dem US-amerikanischen Zukunftsforscher Jamais Cascio geprägt und erstmals 2020 in seinem Artikel „Facing the Age of Chaos“ vorgestellt. Es gilt als Weiterentwicklung des VUCA-Modells (Volatile, Uncertain, Complex, Ambiguous), das zuvor zur Beschreibung der komplexen Herausforderungen in der Geschäftswelt verwendet wurde. BANI wird als relevanter angesehen, da es die extremen Unsicherheiten und Herausforderungen der aktuellen Zeit besser einfängt.